Als
Abschluss des Projekts zeigt Käthe Wenzel nun eine letzte Realisierung
ihrer Arbeit im Projektraum arttransponder in Berlin. Während
die vorauf gegangenen Projekte open air abliefen, ist nun ein meditativer
Raum im Raum entstanden - eine weitere Alternative zu den Möglichkeiten
des Projekts. Ergänzt wird dieser Bau durch Fotos, die bei den
anderen Bauten entstanden.
Ich hatte einfach Kunstwerke satt, die sich auf ihren Sockel zurücklehnen
und sagen: "Sieh mich an, vielleicht erzähl ich Dir was
über die Welt - wenn ich Lust habe", und der Künstler
steht daneben wie jemand mit einer Standleitung zu Gott. Schließlich
ist die Welt etwas, was grundsätzlich kollektiv produziert wird,
über die Grenzen der Individuen, der Zeit und der Geographie
hinweg, erklärt Käthe Wenzel.
Manfred Wolff, Kunstdunst |
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