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Erzeugt Architektur feste Gebilde, oder werden sie nicht fortwährend umgemodelt, angekratzt, ausgebaut und verformt? Sind Städte und Gebäude gebaute Statements - oder eher so etwas wie die Hummerschalen der Gesellschaft?

"Flying Buildings" begreift die Welt als ständigen Prozess des Auf- und Abbaus - und alle, die wollen, sind eingeladen, mitzumachen.
Per Post wandert ein Fertigbau von Hand zu Hand. Die Bauteile sind zwischen 2,5 X 1,2 m und 2 x 3 m groß - und bestehen komplett aus Paketschnur. An jedem Stopp, angefangen mit der Uni Budapest, werden die Teile ausgepackt und zu einem Gebäude zusammengeknotet.

Gebäude ist dabei ein weitgefasster Begriff: Hauptsache ist, dass es Innen und Außen gibt. Die Empfänger entscheiden, wo und wie sie das bewerkstelligen. Natürlich kann man auch Fundstücke etc. integrieren, wenn man will. Das kann im Rahmen eines Picknicks im Wald, eines Seminars, in Privaträumen oder in einem Ausstellungsraum geschehen.

Ins mitgeschickte Logbuch können alle Arten von Kommentaren, Anregungen, Kritik und Vorschläge für Veränderungen am Projekt eingetragen/geklebt/gezeichnet werden.
Am Ende wird der Bau wieder aufgetrennt und weitergeschickt, zur nächsten Station: Ein Gebäude mutiert sich um den Erdball.